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Delegiertenversammlung im Bundeshaus

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Am letzten Tag der Herbstsession trafen sich de Delegierten von Arbeitsintegration Schweiz auf Einladung von Präsident und Nationalrat Giorgio Fonio unter der Bundeshauskuppel in Bern. Die Regionen Genf, Bern, Waadt, Neuenburg und Ostschweiz waren vertreten, was die nationale Verankerung unseres Netzwerks unterstreicht.

Eine Botschaft der Unterstützung von Bundesrat Beat Jans

Obwohl er nicht anwesend sein konnte, richtete Bundesrat Beat Jans eine Videobotschaft an die Vertreterinnen und Vertreter der Integration:

«Die Herausforderungen sind gross, aber Ihr Know-how ist noch grösser. Verschaffen Sie sich Gehör, teilen Sie Ihre Ideen und knüpfen Sie Netzwerke über Ihr Generalsekretariat der AIS, mit dem das SEM in regelmässigem Kontakt steht. »

Diese Worte sollen an die Unterstützung des Bundesrats erinnern und die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit innerhalb der Branche aufzeigen, um eine erfolgreiche und nachhaltige Integration von Asylsuchenden zu gewährleisten.

Die diskutierten Themen:

Die Sitzung bot Gelegenheit, eine Momentaufnahme der aktuellen Entwicklungen wiederzugeben, welche die soziale und berufliche Integration direkt betreffen:

  • Die laufenden politischen Projekte auf Bundesebene, insbesondere die Revisionen der Invalidenversicherung, die Projekte zur Arbeitslosenversicherung, die Budgetkürzungen und die Inklusionsinitiative
  • Die Indexierung der Finanzierung der MMT an die Teuerung, deren Entwurf derzeit beim SECO ausgearbeitet wird. Die Regionen diskutierten auch das derzeitige Finanzierungssystem, das die Kantone dazu veranlasst, nicht 100 % der vom SECO zur Verfügung gestellten Obergrenze auszuschöpfen.
  • Es ist eine zunehmende Tendenz der Kantone erkennbar, Organisationen der Arbeitsintegration dem Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen zu unterstellen, obschon diese grundsätzlich als Ausnahme vorgesehen sind. Dies führt zu einem erhöhten Verwaltungsaufwand für die Akteure der Arbeitsintegration wie auch für die kantonale Verwaltung, zu einem Risiko des Ausschlusses von gemeinnützigen Strukturen und zu einer Gefährdung der Angebotsvielfalt. Die Regionen wiesen darauf hin, dass die Vielfalt und Spezifität der Massnahmen unerlässlich sind, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Zielgruppen gerecht zu werden.

Die Diskussionen haben gezeigt, dass es notwendig ist, die Regionen zu mobilisieren, damit die Branche mit einer Stimme sprechen kann, interkantonale Koordinationsräume zu nutzen und unsere Kommunikation zu verstärken, indem wir die wirtschaftlichen Auswirkungen der durch Ausschreibungen verursachten Destabilisierung auf die Strukturen, ihre Mitarbeitenden und die Begünstigten beziffern.

Forschungsergebnisse

Der zweite Teil der Versammlung war dem Vortrag von Michael Marti über die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Integration von Migrantinnen und Migranten. Michael Marti betonte die Bedeutung eines systematischen und gezielten Ansatzes für Migrantinnen, der Kinderbetreuung, eine angemessene Beratung und die Sensibilisierung für geschlechtsspezifische Bedürfnisse umfasst. Die Diskussionen im Anschluss an seinen Vortrag beleuchteten die Erfahrungen aus der Praxis, die zeigen, dass die Schaffung von Räumen, die Frauen vorbehalten sind, das Sprachenlernen, die Ausbildung und den Aufbau von Unterstützungsnetzwerken fördert. Leider werden diese Programme oft als niedrigschwellige Massnahmen betrachtet und sind daher häufig unterfinanziert.

Eine Versammlung im Herzen der Demokratie

Über die Diskussionen hinaus hatten die Vertreterinnen und Vertreter der Regionen das Privileg auf eine Führung durch das Bundesparlament durch Giorgio Fonio, gespickt mit Anekdoten über diesen bedeutenden Ort der Schweizer Demokratie.

Rückblick in Bildern:

Kontakt

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Seilerstrasse 22
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Tel: +41 31 552 30 50
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